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Ausgabe 1|2017

Innovationsprojekt

 

Phosphor als Politikum

KIT-Wissenschaftler entwickeln gemeinsam mit der Alltech Dosieranlagen GmbH eine Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor. Mit dem systematischen Recycling aus kommunalen Kläranlagen wirken sie der Phosphorknappheit entgegen.

 

In den Medien ist immer wieder von der Knappheit Seltener Erden zu lesen. Der metallische Rohstoff ist begehrt, da kaum ein Hightech-Produkt ohne ihn funktioniert. Doch während die moderne Gesellschaft um die technologische Weiterentwicklung bangt, wird die ebenso drohende Knappheit an mineralischem Phosphor nur selten thematisiert – und das obwohl dieser Rohstoff essenziell für die Nahrungsmittelproduktion und -versorgung ist. Phosphor ist ein wichtiger Mineralstoff, der im menschlichen Organismus für die Festigkeit von Knochen und Zähnen sorgt. Darüber hinaus spielt er eine Rolle bei der Strukturierung der Erbsubstanz. Es existieren keine Stoffe, die diese Funktionen ersetzen könnten.

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Editorial

Innovation – Auch eine Frage der Politik?

Viele Technologien finden ihren Weg in den Markt, indem sie den Nerv der Zeit treffen. Sie bringen nicht nur technologische Verbesserungen, sondern bedienen gleichermaßen konkrete Anwenderbedürfnisse – etwa Prozessvereinfachung, Kosteneinsparung, Problemlösung oder aber Komforterhöhung. Gerade in Branchen mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, wie Energie oder Umwelt, werden solche Marktbedürfnisse unmittelbar auch durch politisches Geschehen beeinflusst. Ausgelöst durch neue Zielsetzungen oder Regularien des Landes gewinnen Nischentechnologien an Relevanz – aus einem Trend wird ein „Technology Push“. Deshalb ist im Technologietransfer am KIT der Weitblick besonders wichtig: Wir bewerten Erfindungen vorausschauend, haben dabei das große Ganze im Blick. Gehen Sie mit uns den Weg der Frühförderung von vielversprechenden Technologien, auch wenn dies manchmal ein Risiko bedeutet…

Jens Fahrenberg
Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter KIT-Innovations- und Relationsmanagement

 
 

Technologieangebote

Mikroreaktor
Pflanzenzellen auf Hightech-Wegen

Optimierung von industriellen Prozessen zur Metaboliten-produktion und Analyse weiterer Gewebskomplexe mit einer neuartigen Mikrofluidik.

Zum Technologieangebot
Formsensorik Prototyp
Formsensorik als Helix

Helikal gewickelte „Faser-Bragg-Gitter-Glasfasern“ machen Formsensoren für minimalinvasive Chirurgie biegbarer und sorgen für genauere Verformungs-messungen.

Zum Technologieangebot
 
Emulgierer
Geschert und nicht geschüttelt

Mikrostrukturierte Emulgiervorrichtung erzeugt Tröpfchen in Emulsionen für pharmazeutische oder kosmetische Produkte.

Zum Technologieangebot
Lichtmischer
Vom Chaos ins Licht

Lichtleiterstäbe mit neuartiger Geometrie erzeugen besonders homogene LED-Lichtmischung für farbige Beleuchtung.

Zum Technologieangebot
 
Ölfang, Nanopelz
Wiederverwendbarer Ölfang

Nanostrukturierte Kunststofffolie nimmt Ölverschmutzung auf und wird durch Formgedächtnis-effekt wiederverwendbar.

Zum Technologieangebot
Mikrofluidischer Probenträger
Hochkonzentriert Moleküle messen

Mikrofluidischer Probenträger bietet optimale Bedingungen für UV-Absorptionsmes-sungen zur Konzentrations-bestimmung.

Zum Technologieangebot
 
Messanordnung Röntgengitter
Röntgengitter justieren

Optische Messanordnung ermöglicht die exakte Ausrichtung von Röntgen-gittern zueinander für das Phasenkontrast-Röntgen.

Zum Technologieangebot
Dosimeter
Strahlendosis im Visier

Kompaktes Augenlinsen-dosimeter detektiert Strahlung zuverlässig und gibt Aufschluss über Strahlenbelastung.

Zum Technologieangebot
 
Auf der Homepage der Technologiebörse
RESEARCH TO BUSINESS finden Sie alle Technologieangebote des KIT.

 

 
 

Gründen am KIT 

 

In-silico-Revolution in der Biotechnologie

Schluss mit Experimenten: Die KIT-Ausgründung GoSilico ermöglicht der Biopharmabranche eine computergestützte Entwicklung von Herstellungsprozessen für neue Wirkstoffe.

 

Der Weg von der Entdeckung eines erfolgversprechenden Wirkstoffs bis hin zur Zulassung ist mühsam. Er ist mit unzähligen Experimenten und Studien verbunden, die nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch sehr viel Durchhaltevermögen fordern. „Bis zu zehn Jahre kann es dauern, bis ein Medikament am Markt ist“, so Dr. Thiemo Huuk. Ein Missstand, den er gemeinsam mit seinen Mitgründern Prof. Dr. Jürgen Hubbuch, Dr. Teresa Beck und Dr. Tobias Hahn beheben will.

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